HisInfernalGirl
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Rammstein, 26.06.05, Wuhlheide, Berlin

Endlich trat mal etwas Abwechslung in meine sonstigen Konzertbesuche. Um 15:20 Uhr von Zuhause losgefahren, wuchs und wuchs die Vorfreude auf das 4. Rammstein-Konzert in der Berliner Wuhlheide der Reise Reise Tour. Dann, etwa 16:05 Uhr angekommen, begab man sich langsam Richtung Eingang, wo dort auch schon eine Menge von Fans wartete, sich aber noch überblicken ließ. Nun galt es noch eine ¾ Stunde bis zum "offiziellen" Einlass zu warten, was sich jedoch als Qual herausstellen sollte, da man neben sich eine Gruppe angetrunkener, teilweise schon torkelnder Männer neben sich stehen hatte, welche dann auch des Öfteren etwas lauter wurden. Kurz nach 17 Uhr war dann auch endlich der langersehnte Einlass, welcher mit einem Drängeln und Halberquetschtwerden begann. Schließlich kam man jedoch ohne Blessuren zu den netten Herren und Damen der Kontrolle und wurde reingelassen. Jetzt hieß es nur noch Platz suchen und warten. Die Wuhlheide füllte und füllte sich, war jedoch nicht restlos ausverkauft. Um 19 Uhr sollten Apocalyptica den Anfang machen. Da dies aber erst nicht passierte überkam die Wuhlheide eine Laolawelle nach der anderen. Schließlich betraten sie dann endlich gegen 19:10 Uhr mit ihren Cellos die Bühne und setzten sich auf ihre, als Särge geformten Stühle: Apocalyptica, auf welche ich mich auch schon ganz besonders gefreut hatte. Die nächste Stunde sollte dann auch ihnen gehören, so war das Publikum jedoch geteilter Meinung über die Finnen. Die einen feierten mit, die anderen unterhielten sich, gingen umher oder starrten Löcher in die Luft. Mein Herz sollte dann höher schlagen als 4 der 5 "Bittersweet" anstimmten. Leider ohne Ville Valo und Lauri Ylönen, jedoch trotzdem sehr genial. Als sich das apolakytische Konzert dem Ende zu neigte, fragte man uns ob wir denn noch gerne "one more" hätten, wozu dann auch die meisten zustimmten und sie dann noch ein klassisches Stück spielten. Für Unsereins klang diese Version von klassischer Musik natürlich um einiges besser als das Original. Danach verließen Apocalyptica mit einem Applaus des Publikums gegen 20:10 Uhr die Bühne.
Nun hieß es wieder warten bis man alles umgebaut hatte. Dies dauerte dann noch mal etwa 20 Minuten, so, dass Rammstein sich um ca. halb 9 dem Publikum zeigten. Erst positionierte sich die Band und schließlich kam der Sänger, Till, dann durch eine aufwendig hergestellte "Schiebetür" herausmarschiert. So begannen die Mannen von Rammstein ihr geniales Konzert mit "Reise, Reise". Danach folgte "Links 2,3,4". Das Publikum ging bei jedem Song mit als wären sie in Trance und Rammstein ihre Gurus. *g* So stellte sich auch heraus, dass einige Songs wahrscheinlich nur für die Konzerte geschrieben wurden. So z.B. "Ich will" bei dem die Menge dann immer "Wir hören dich", "Wir sehen dich", "Wir fühlen dich" etc. reinbrüllte und sich dies zu einem großen Spaß entpuppen sollte. Die Bühnenshow der Jungs um Til war wirklich sehr, sehr genial. So verkleidete sich Till bei "Mein Teil" zu einem Koch und kam mit einem lebensgroßen Kochtopf herein um dann ordentlich "Menschen zu brutzeln". *g* Feuer war wohl auch eins der Lieblingselemente der Show, da es sehr oft zum Einsatz kam, wie z.B. auch bei (welche ein Wunder) "Feuer frei". Auch die Pyrotechnik ließ nicht zu wünschen übrig. Beim letzten offiziellen Song des Konzertes "Amerika" wurden dann auch rote, weiße und blaue Papierschnipsel über das Publikum (insbesondere über unsere Ecke) gepustet. Danach verneigten sich Rammstein vor dem Publikum und verließen ohne ein Wort (was im Übrigen für das ganze Konzert galt) die Bühne. Jetzt wurde natürlich noch ein bisschen Lärm gemacht, "Zugabe" oder "Rammstein (klatsch, klatsch, klatsch) Rammstein…" gerufen. Schließlich betraten sie dann auch noch mal die Bühne und begannen mit "Rammstein" ihre 1. Zugabe. Danach folgten noch 2 weitere Songs bis die Herren wieder hinter den Kulissen verschwanden. (Die komplette Setlist findet ihr am Ende des Berichts.) Danach wurde wieder der übliche Krach gemacht, so dass sich es Rammstein nicht nehmen ließ, noch eine 2. Zugabe zu geben. Doch diesmal nicht allein, denn sie betraten mit Apocalyptica (!!!) die Bühnen und spielten so noch die Ballade "Ohne dich", bei der dann auch das ein oder andere Feuerzeug durch die Luft geschwenkt wurde. (Wir bevorzugten Wunderkerzen *g*). Till sang zum Schluss sogar statt "ohne dich" "ohne euch". Ähnlich wie bei "Du riechst so gut". Dort sang er einmal "Ihr richt so gut". Das nennt sich doch einmal eine nette Geste. "Striped" sollte dann wirklich das letzte Lied der Show werden, wo es dann auch noch eine kleiner Zwischeneinlage gab und sich Oliver von der Menge in einem Schlauchboot über die Köpfe befördern ließ. Das nennt sich doch mal "Stagediving". *g* Eine wirklich sehr gelungene Showeinlage, wenn ihr mich fragt. Dann wurde das Lied noch zu Ende gespielt und Rammstein verließen entgültig für diesen Abend die Bühne.
Mein Resümee: Eine wirklich gelungene Show mit einer sehr guten Stimmleistung Tills. Jedoch fand ich es etwas schade, dass es keine Zwischenansagen gab. Aber trotzdem: Daumen hoch und gerne wieder.



Hier die versprochene Setlist:

01. Reise, Reise
02. Links 2,3,4
03. Keine Lust
04. Feuer frei
05. Asche zu Asche
06. Mein Teil
07. Morgenstern
08. Stein um Stein
09. Los
10. Du riechst so gut
11. Benzin (noch unveröffentlicht)
12. Du hast
13. Sehnsucht
14. Amerika
-------------------------------------
15. Rammstein
16. Sonne
17. Ich will
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18. Ohne dich
19. Stripped

Zeraphine (Support LAB), 29.3.05, Lindenpark, Berlin, 29.3.05



Nun gut…das Konzert liegt jetzt schon einige Wochen zurück, aber ich denke ich werde trotzdem noch einen kleinen Konzertbericht hinbekommen. Wir kamen also gegen 18 Uhr am Lindenpark an, wo dann bereits 3 oder 4 Personen saßen. Dann kam das übliche Warten und mit-anderen-Fans-Unterhalten, bis schließlich kurz nach 20 Uhr die Pforten geöffnet wurden. Dann stellte man sich (natürlich *g*) in die 1. Reihe und wartete zunächst auf die Vorband, namens LAB. Da ich schon vorher mal in das aktuelle Album reingehört hatte und nicht unbedingt begeistert war, hoffte ich, dass sie schnell kommen und auch schnell wieder gehen. Doch so schlecht sollte es gar nicht werden. LAB begannen ihren Auftritt mit der aktuellen Single „When heaven gets dirty“, bei der ich dann doch mind. den Refrain mitsingen konnte, da dieser Song einer von den wenigen war, der mir zu dem Zeitpunkt gefallen hat. Wir konnten uns prächtig über den Auftritt der 5 Finnen amüsieren, da wir uns wirklich fragten welche Droge Ana, Krika und Pekka (?) genommen hatten. Die gingen wirklich so was von ab bzw. in ihrer Musik auf…das ist wirklich unvorstellbar. Es sah teilweise so aus als hätte Ana Unterleibsschmerzen. *g* Charmant war wirklich als sie versucht hat Deutsch zu sprechen und dem Publikum ein wenig Finnisch beizubringen. Daraufhin wurde ein finnisches Wörtchen nach dem anderen aus den Mündern des Publikums geworfen, was Ana doch sehr überraschte und freute.

Nachdem LAB ihr Set gespielt hatten, schüttelten sie ein paar Leuten aus dem Publikum (Grüß an mein Rainstorm ;-) ) noch die Hände und verließen dann die Bühne.

Nach kurzem Umbau der Bühne betraten dann auch SIE die Bühne: Manuel, Norman, Marcellus, Micha und …. Sven. Diese wurden natürlich mit einem riesen Applaus umjubelt und begannen ihr Konzert mit „I never want 2 b like u“. Ich kann eigentlich nicht wirklich viel zu dem Konzert sagen, weil ich es einfach nur genossen habe. Daher hier nur die größten Aufhänger: In einer der Zwischenansagen meinte Sven „Heute ist für mich eine sehr wichtige Person im Publikum, die heute Geburtstag hat…meine Mutter.“ Er gratulierte ihr und daraufhin fing das Publikum an „Happy Birthday“ zu singen und setzte an die Stelle wo man den Namen des Geburtstagskindes einsetzt „Liebe Mutter“, „Frau Friedrich“ oder auch „liebe Mutter von Svehen“ ein. Dies machte den „kleinen“ Sven doch etwas verlegen, aber er schien sich auch sichtlich darüber zu freuen. Zum Ende des Konzertes gab es ein paar Problemchen mit dem Mikrofonkabel, welches dann auch noch ausgewechselt wurde. In der Zeit improvisierte Manuel ein bisschen an der Gitarre und die anderen nutzten die Zeit für eine kleine Erholungspause. Zeraphine gaben wieder etliche Zugaben (3!). Unter anderem spielten sie „In my place“ von Coldplay, was ihnen, meiner Meinung nach, sehr gut gelungen ist. Um es zusammenzufassen: Mal wieder ein geniales Konzert um den Herren Friedrich! Und zum Abschluss noch die Setlist:

01. I never want to be like you
02. Die Macht in Dir
03. No more doubts
04. In der Tiefe
05. Sterne sehen
06. Die Welt kann warten
07. No tears
08. Ohne Dich
09. United & Lost
10. Siamesische Einsamkeit
11. New Year’s Day
12. Stop pretending
13. Sometimes
14. I’m numb
15. I feel your trace
16. Licht
17. Hollow skies
18. Die Wirklichkeit
19. Jede Wahrheit
20. Be my rain
21. Kaltes Herz
22. When walls arise
23. Wenn du gehst
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
24. Flieh mit mir
25. Traumaworld
26. Kannst du verzeihen
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
27. Unter Eis
28. In my place
29. Deine Welt
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30. Xxxx (weiß ich leider nicht mehr, evtl. „Failing breath“)
31. Wonderland
32. Until I finally drown


Zeraphine, Record Release Party, 14.1.05, Magnet Club, Berlin



Diese Record Release Party mit kleinem Konzert von Zeraphine zum neuen Album „Blind Camera“ (welches am 17.1.05 erschienen ist) sollte doch etwas Besonderes für mich werden. Schließlich fand sie genau an meinem Geburtstag statt. Ein besseres Geburtstagsgeschenk hätte man mir wohl kaum machen können. Als ich dann um kurz nach 18 Uhr (20 Uhr Einlass) vor dem Club auftauchte musste ich feststellen, dass erst 2 Leutchen da waren.

So konnte man sich aber noch schön unterhalten und nach und nach kamen auch kleckerweise ein paar mehr Fans dazu, die wie sich rausstellte fast alle im Shadowplay-Fanclub angemeldet sind. Man verriet sich seine Nicknames und plauderte bis dann endlich kurz nach 20 Uhr die Tür geöffnet wurde und man sich dazu entscheiden konnte sich entweder gleich zur Bühne zu begeben, um in der 1. Reihe zu stehen, oder noch ein paar Worte mit den Zeraphines zu wechseln. Ich habe mich dann für ersteres entschieden und wartete jetzt mit den anderen ungeduldig auf das Konzert. Der Saal schien auch nicht wirklich voller zu werden. Die meisten kamen dann wohl doch erst gegen halb zehn, wo das Konzert auch eigentlich anfangen sollte. Aber nein, die Herren zeigten dann doch Star-Allüren und ließen sich bis kurz nach 22 Uhr Zeit. Dann betraten sie die Bühne. Bevor das Konzert begann sagte Sven noch eins, zwei einleitende Sätze, wie etwa „Wir werden heute das neue Album „Blind Camera“ spielen – und zwar komplett – und dann noch ein bisschen alten Kram!“ Dann legten sie los und spielten folgendes Set:

01. I never want to be like you
02. Die Macht in Dir
03. I feel your trace
04. Die Welt kann warten
05. Kaltes Herz
06. Hollow Skies
07. I`m numb
08. Jede Wahrheit
09. Falscher Glanz
10. River of you
11. When walls arise
12. Until I finally drown

Sven hatte teilweise Probleme die Setlist zu lesen. Ich hatte auch überlegt ob ich ihm nicht helfen sollte. Ich konnte sie nämlich lesen. *g* Als er „Die Macht in Dir“ ankündigte regnete es gleich großen Beifall, da dies wohl das einzige Lied von dem Album war, was alle kannten.

„When walls arise“ kündigte Sven mit dem Satz „Fleißige Sonic Seducer-Leser werden dieses Lied wahrscheinlich kennen.“ an.

Nach „Until I finally drown“, welches ebenfalls schon durch die Single „Die Macht in Dir“ bekannt war. Verließen die 5 mit den Worten „Tschüss…es hängt ja von euch ab wie lange das hier noch geht…“ die Bühne. Da natürlich noch keiner genug hatte und auf die älteren Songs gewartet hatte, brüllte man noch „Zu-ga-be, Zu-ga-be…“ und dann kamen sie auch wieder auf die Bühne. Und spielten noch folgende Lieder:

13. Ohne dich
14. Sterne sehen
15. Die Wirklichkeit

Dann verließen sie wieder die Bühne. Kamen dann jedoch nach einigen Jubelsschreien der Fans nochmals auf die Bühne. Diesmal mit den Worten von Manuel „Ich seh schon ihr wollt nicht, dass wir feiern können. Wir sollen also noch etwas arbeiten.“ Später berichtigte der Herr Friedrich seinen Kollegen noch mal mit breitem Grinsen „Auch wenn es bei Manuel nicht so rüber kam, aber uns macht das hier wirklich Spaß!“ Dann legten sie noch mal los und spielten als nächstes

16. No tears
17. No more doubts
18. Be my rain

Tja..und eigentlich war auf der Setlist noch eine weitere Zugabe mit dem Lied „Wenn Du gehst“ eingetragen, aber nein…wie als wäre es von ihm gewollt gewesen, reißt eine Saite von Manuel. Damit war das kleine Konzert dann beendet.

Nach einigem Warten, nach dem Konzert, kamen die Herren dann noch ins Publikum um Fotos von sich machen zu lassen, Autogramme zu geben und Rede und Antwort zu stehen.

So gratulierte Norman mir sogar zum Geburtstag (hatte er durch meine Mutter erfahren). Allem in allem, bis auf die etwas sehr hohe Lautstärke, ein sehr schöner Abend, den ich so schnell auch nicht vergessen werde. Als ich dann später per E-Mail erfahren habe, dass ich bei dem Gewinnspiel dort (welches ich schon wieder vergessen hatte), 2 Freikarten für die Tour im März gewonnen habe, hab ich mich natürlich nochmals super gefreut. Ihr dürft euch jetzt also schon auf einen weiteren Konzertbericht im März über Zeraphine freuen. *g*



Zeraphine(Support Eminence of Darkness, Staubkind), 14.10.04, Columbia Club, Berlin



Da ich schon meine Erfahrungen hatte, dass man selbst wenn man denkt man kommt früh zum Konzert um noch einen guten Platz zu bekommen, doch nicht die erste da ist, bin ich so früh wie es ging von zu Hause los um rechtzeitig dort zu sein. Ich kam dann gegen 16 Uhr an und musste feststellen, dass außer 4 oder 5 Leuten noch keiner da war. Es wurden auch nicht wirklich mehr. Gegen 5 Uhr kamen dann die ersten Grüppchen um sich vor dem Columbia Club zu postieren. Dann wartete man und wartete, aber es schien nicht wirklich mehr Leute zu werden. Man hatte schon die Befürchtung, dass es so wenig bleiben werden und wollte das Zeraphine auch nicht anmuten nur vor 30 Leuten zu spielen. Doch das sollte sich mit der Zeit noch ändern…

Später, nach dem die erste Vorband „Eminence of Darkness“ ihr bestes gegeben hatte für die paar Leutchen, die erst in der Halle waren, füllte sich der Raum doch immer mehr und es schien, dass nach „Staubkind“, welche übrigens sehr genial gespielt haben, der Raum platzen würde.

Dann, nach ewigem Warten, betraten SIE die Bühne: Marcellus, Michael, Manuel, Norman und dann schließlich auch Sven. Die Menge war total aus dem Häuschen und die Band schien doch etwas überrascht, dass der Club soo voll war. Ja und dann…dann ging es endlich los mit „Ohne dich“. Bis zum 2. oder 3. Song konnte man Sven die Nervosität noch ansehen. Was man nicht nur an seinem Auftreten zwischen den Liedern, bzw. bei kleinen Ausfällen der Technik, sehen konnte, dass er sich beim Reden manchmal so verhaspelte, dass er noch mal von vorne anfangen musste (er konnte aber über sich selbst lachen), sondern auch an seinen Händen. Diese zitterten doch auch ein wenig. Das Publikum bedankte sich für jedes Lied mit einem tosenden Applaus und Sven konnte das wohl alles nicht ganz fassen, was gerade geschieht. Er bedankte sich immer und immer wieder. Um ihn mal eben zu zitieren: „Das ist der Wahnsinn. Danke. Ich glaube wir bleiben hier.“ Die Herren wollten am liebsten gar nicht mehr von der Bühne. So eine andere Aussage von Sven: „Wir kommen wieder…wobei…das ist ja eigentlich Quatsch…wir kommen ja aus Berlin…aber wir kommen trotzdem wieder…oder wir bleiben einfach…“ Das wurde natürlich noch mal ordentlich beklatscht.

Irgendwann hieß es jedoch „Das ist unserer letztes Lied“. Das spielten sie dann auch und verließen anschließend die Bühne. Kaum waren sie weg tönte das Publikum einstimmig „Zugabe, Zugabe…!!“ an. Kurze Zeit später waren sie wieder auf der Bühne und gaben noch ein paar von ihren traumhaften Liedern wieder. Danach bedankten sie sich wieder und verließen die Bühne. Doch das Publikum blieb standhaft und wollte noch kein Ende von diesem wohl besten Konzert, dass die meisten gesehen haben. Natürlich konnten Zeraphine den Fans diese Bitte nicht ablehnen und kamen erneut auf die Bühne. Bis sie dann wieder die Bühne verließen und den Fans dankten. Die Fans machten dann noch mal ordentlichen Lärm und Zeraphine wären nicht Zeraphine, wenn sie nicht auch noch ein drittes Mal zurück auf die Bühne kommen würden. (Ich hatte ja damit schon gerechnet, da ich die Jungs hab vor der Halle proben hören und ich da doch ein Lied wahrgenommen habe, was sie noch nicht gespielt hatten) Sven hielt dann noch mal eine kleine Ansprache und meinte „Ich denke mal die meisten haben uns vor einem halben Jahr in der anderen Halle gegenüber gesehen (tosender Applaus) Wir spielten dort ja mit HIM…deswegen haben wir jetzt mal was ganz besonderes…wir haben das Stück heute zum ersten Mal gespielt und ich hoffe ihr seid uns nicht böse wenn wir es jetzt total versauen…“ Und dann ertönten auch schon die ersten Klänge von „And Love Said No“ von HIM. Dafür gab es noch mal lautes Gekreische. Zeraphine spielten den Song wirklich gut. Man merkte jedenfalls nicht, dass sie das Stück zum ersten Mal gespielt haben. Das einzige was ich vermisst habe, an dem Stück, ist das doch sehr hohe „No“ von Ville Valo, welches Sven etwas eintöniger gesungen hat. Trotzdem sehr geil. Schließlich sollte ihm dann auch noch irgendwann fast das Mikro aus der Hand fallen, aber Sven hat die Situation gekonnt gemeistert. Dann hieß es schließlich „Das ist jetzt wirklich unser letztes Lied…“ Wenn ich mich recht erinnere war es „Wenn du gehst“, ich kann mich aber auch täuschen. Nach dem Song bedankten sich Zeraphine noch mal herzlichst mit einem Klatschen für das Publikum. So endete wohl das beste Konzert was ich je erlebt habe. Danke Zeraphine, ich bin auf jeden fall beim nächsten Konzert wieder dabei!!!

(Vielen Dank an lAbOr aus der Zeraphine-Community, der mir erlaubt hat das Bild zu verwenden)




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